Sa, 3. Mai 2025 — 12:00 - 13:00 Uhr
Die Zunft zur Sankt Cordula pachtet und bewirtschaftet den einzigen Rebberg auf Badener Stadtgebiet: Die Weinlage Rosenreben unterhalb dem Schloss Stein. Den Pachtzins muss die Zunft der Stadt Baden in Form von eigenen Weinflaschen jährlich übergeben.
Dieser formelle Anlass wird mit Tambouren, den Zunftbläsern und Reden des Zunftmeysters und des hohen Schultheyss von Baden umrandet. Der Pachtzins wird traditionell sofort vom Stadtrat der Badener Bevölkerung zur Verköstigung zur Verfügung gestellt.
Wir laden Sie zu diesem Anlass und der anschliessenden Gratis-Verkostung unseres Weines gerne ein.
Mi, 30. April 2025 — 17:00 - 20:00 Uhr
Wir zeigen Ihnen anlässlich der Badener Weintage den Pulverkeller auf dem Schloss Stein sowie unseren Rebberg. Dabei verwöhnen wir Sie mit unserem exquisiten eigenen Wein "Rosenreben" und Iberico-Schinken vom Grundhof auf dem Bözberg (geführt vom Zünfter Jürg Suhner).
Wenige Wochen vor dem Cordulatag, dem 22. Oktober, wurden im Rahmen des Oktober-Bots gleich drei neue Stubengesellen vom Stand des Kandidaten in den Stand der Stubengesellen der Zunft zur Sankt Cordula erhoben. An seinem letzten offiziellen Bot als Zunftmeyster überreichte Stephan Hinz Thierry Burkart, Werner Peter und Giacomo Siragna die schwarze Zipfelmütze, die fortan Bestand des Stubengesellen-Gewands der drei neu Aufgenommenen sein wird. Als Stubengeselle hat man eine Zeitspanne von mindestens einem Jahr «abzusitzen», ehe man die Möglichkeit erhält, Antrag um ordentlichen Aufnahme als Zünfter an das Hauptbot zu richten.
Die diesjährige Zunftreise nach Plaffeien fand vom Freitag, 30. August, bis Sonntag, 1. September 2024 statt. Die Zunft übernachtete dort in der in rundbauholzweise errichteten und schönen Alp «Lehmas Bärgli» mit überwältigender Weitsicht. Von der Alphütte aus hat man einen atemberaubenden Blick über weite Teile des Mittellandes bis hin zum Murten-, Bieler- und Neuenburgersee.
Neben einem Gemeinschaftsraum, einer Küche mit Holzofen, sowie den entsprechenden sanitären Anlagen verfügt die Alp «Lehmas Bärgli» über Einzel und Doppelzimmer sowie über zwei Massenlager, wir hatten viel Platz und jeder Zünfter hatte eine Schlafgelegenheit. Die Alphütte stand uns zur alleinigen Nutzung zur Verfügung.
Am Freitag beziehen wir die Alp und richteten uns so weit ein, dass wir uns auf hohem Niveau verköstigen können und geniessen die Abgeschiedenheit und die Aussicht. Die einzelnen Fahrgemeinschaften treffen individuell ein. Nach guten Gesprächen und ausgiebigem Apéro traf man sich zum Raclette-Plausch im Gemeinschaftsraum, begleitet von diversen Beilagen sowie süffigem Weisswein.
Am Samstag frühstückten wir gemütlich in der Hütte (Zeitpunkt nach Lust und Laune). Anschliessend machten sich die Zünfter auf eine Wanderung mit beeindruckender Aussicht über den Schwyberg bis zum Endziel Schwarzsee.
Wir steigen direkt von der Alp aus in die Wanderroute ein. Die Wanderung dauert ca. 4 Stunden. Auf der ersten Etappe bis zum Bergstaurant Grosser Schwyberg steigt der Weg an, dies bei bereits heissen Temperaturen, der Himmel war wolkenlos. Das Mittagessen im Bergrestaurant war währschaft und einfach. Die Zünfter haben sich aus Salatschüsseln bedient und anschliessend Älplermagronen geschöpft, zum Dessert gab es Meringue mit Doppelrahm.
Am Schwarzsee angekommen sind wir in die Badehose geschlüpft und ins frische nass gesprungen, einen Apéro haben wir auf der Terrasse der Hostellerie am Schwarzsee genossen, dies effektiv verdient, da die Wanderung doch mehr bergauf und bergab ging als gedacht. Danach wurden wir auf die Alp zurückgefahren, wo wir am Samstagabend ein veritables Grillfest hatten. Hauptbestandteil davon war ein Entrecôte, am Stück gebraten, mit indirekter Hitze, sowie Kartoffeln mit selbst gefunden Steinpilzen von der Wanderung und natürlich unser Zunftwein.
Am Sonntag nach dem Frühstück verliessen wir die Alp und gingen einen Forstbetrieb anschauen und danach gings wieder an den Schwarzsee. Dort besichtigen wir eine neue Holzschnitzelheizung. Anschlissend nahmen wir die Seilbahn zur Riggisalp und assen im Restaurant Bärghuus Riggisalp vom Sonntagsbuffet zu Mittag.
Man konnte anschliessend mit der Seilbahn wieder runterfahren, sich ein Trottinett mieten und runtersausen oder einen der Wanderwege nach unten wählen. Mit dem Mittagessen endet das offizielle Programm. Die Rückreise erfolgt individuell mit Fahrgemeinschaften.
Das zünftige Ziel eines freundschaftlichen und geselligen Wochenendes unter Freunden, haben wir voll erreicht und sind dabei von der Natur und den Menschen um uns herum optimal unterstützt worden. Ein grosser Dank gehört unserer Bodentruppe, welche uns Logistisch supportet hat.
Bei schönstem Sommerwetter trafen die unzähligen Kinder mit deren zünftigen Eltern sich beim Ehemaligen FW Lokal in Rütihof ein.
Mit den Oldtimern TLF 82 und Saurer 38 verschoben wir mit kleinem Umweg ins FW Magazin Baden(Dättwil). Wo die restlichen Zünfter sich schon versammelt haben.
Dort wurden wir Kommandant Stützpunkt Feuerwehr Baden, Florian Immer begrüsst. Er und Zünfter Fabian Engel haben uns einen Einblick in den Alltag der Stützpunktfeuerwehr gegeben. Ebenso durften wir die Fahrzeuge besichtigen. Nach rund einer Stunde sind wir mit den Odtimern und den Privaztfahrzeugen der direkt angereisten Zünftern zurück nach Rütihof verschoben wo uns der Gemütliche Teil erwartete. Das Alphornduo zum Fuchsbänkli(Zünfter Heinz Rauch, mit Kandidat Werner Peter) emping uns mit warmen Klängen. Thomas Müller mit unterstützung von Kurt haben uns kulinarisch verwöhnt. Bis zur letzten Wurst wurde alles aufgegessen. Ein wunderbarer, Zünftiger Tag mit Rekordverdächtiger Beteiligung und vielen schönen Eindrücken wird uns in Erinnerung bleiben.
Der durch Auftritte unter anderem im KKL und mit dem Luzerner wie Basler Symphonie-Orchester sowie den Festival Strings Lucerne bekannte phänomenale Geiger Sebastian Bohren, der auch Mitglied des Stradivari Quartetts war, wird vom weitgereisten Aargauer Solisten Jonas Herzog auf der 3-manualigen Stadtkirchenorgel begleitet. Der Konzertorganist hatte sein Studium an der Musikhochschule Zürich mit dem Lehr-sowie Konzert- und Orgelsolisten-Diplom abgeschlossen. Es gelangen Werke von J.S. Bach G.F. Händel und Samuel Barber zur Aufführung, gespielt auf einer historischen Geige aus der Werkstatt Guadagnini 1761.
Das Konzert wird der Bevölkerung offeriert von der Zunft zur Sankt Cordula und im Anschluss lädt die Zunft alle Besucher zu einem Glas Wein und Suppe ein.
Kollekte zu gunsten 143.ch (Dargebotene Hand)
Dienstag, 22. Oktober 2024 — 19:30 - 20:30 Uhr
Auf Einladung der Zunft zum Widder Zürich an die Sankt Petersfahrt 2024 begaben sich stolze 15 Zünfter und ein Stubengeselle auf die Reise nach Zürich. Für die Badener Truppe gab es einen traditionellen Vor-Trunk in der wundervollen Widder Bar. Es folgte die Aufstellung vor dem Widdersaal für die Begrüssung der Widderzunft. Unser Fanfaren Trio begrüsste die Vorsteherschaft der Widder Zunft mit ihren Klängen, melodisch angelehnt an den „Sechseläutenmarsch“. Danach wurde der Umzug formiert. Mit Marschmusik von der Harmonie Schlieren bewegte sich der ganze Tross in Richtung Bahnhofstrasse, Rennweg und weiter zum St. Peter. Oben vor der Kirche und dem Pfarrhaus erwartete uns bereits die Pfarrerin Cornelia Camichel Bromeis. Wie es Tradition ist, hält der Zouftmeister der Widder eine Rede, welche es in sich hat und vor allem eine Frage aufwirft; darauf hält die Pfarrerin Replik und versucht, die Frage zu beantworten. Mit Schinken und 101 Fasnachtchüechli beschenkt man sich gegenseitig.
Wieder in der Umzugsaufstellung ging es zügig zurück in den Widder-Saal. Alle nahmen die Plätze ein, der Service begann Badener Bier zu servieren und der Zouftmeyster begrüsste schwungvoll und launisch seine Gäste, darunter auch andere Zouftmeyster der Zürcher Zünfte. Auch Unsereins wurde namentliche hervorgehoben, darauf ertönten unsere Fanfaren mit einem schönen Fanfaren Stück (Zunftmeyster-Fanfare); wohl so mancher wäre froh und stolz ab so einer „Leib-Fanfare“. Ebenfalls wurden die Spender von Schinken, Weisswurst verdankt und auch das Bier, überbracht von der Zunft zur Sankt Cordula, wurde speziell verdankt; die beiden Altzunftmeyster Thomas Strasky und Fabian Engel konnten das Badener Bier, dank guten Kontakten zu besten Konditionen bereitstellen und haben dies auch bezahlt. Lucius Blattner, Zouftmeyster der Widder, fragte Stephan Hinz, unser Zunftmeyster, ob er das Wort wünsche, worauf Letzterer in gewohnter Manier sein bestes gab und sich einen großen Applaus einheimste. Insbesondere wies er daraufhin, dass Felix M. Huber, welcher mit seiner Frau Antoinette eine echte Badnerin geehelicht hatte, nicht unverdient am Dank für das Bier zu beteiligen sei. Bald darauf wurde Weisswurst mit Kartoffelsalat gereicht, ganz so wie es die Tradition will. Die Harmonie Schlieren spielte noch auf und übertrumpfte sich, einmal mehr, selber.
Dann war es an den Reden und Gegenreden. Der Reigen wurde eröffnet von Philippe Blangey, Zouftmeyster der Zimmerleuten, und geschlossen vom Kirchenratspräsidenten Stefan Thurnherr, frisch gewählter Zounftmeyster der Zunft Wollishofen. Beide Reden waren, Gott sei Dank, kurzweilig und auch gespickt mit Witz und Ironie – wie man es sich gewohnt ist in Zürich. Es wurden Kaffee und Fasnachtchüechli serviert und die Harmonie Schlieren gab nochmals ihr Bestes, inkl. Jugendlicher Rappeinlage des Dirigenten.
Ein wahrlich gelungener Abend – wie immer am letzten Montagabend eines jeden Jahres. Auf die Freundschaft und Verbindung zwischen den beiden stolzen Zünften zum Widder und zur Sankt Cordula.
Christian Häfeli
Die Kollekte des diesjährigen Cordula-Konzerts vom 22. Oktober kommt der Stiftung ikj, Integration von Kindern und Jugendlichen, zugute. Am 5. Dezember 2023, im Rahmen des monatlichen Bots der Zunft zur Sankt Cordula, erfolgte die symbolische Checkübergabe an die Präsidentin der Stiftung ikj, Frau Noëmi Löw-Tamm.
Anlässlich des Cordula-Konzerts vom 22. Oktober 2023 in der reformierten Kirche in Baden, bei dem das Trio Mattermania auftrat, kamen insgesamt CHF 2’125.50 an Spenden zusammen. Diese wurden an Frau Noëmi Löw-Tamm, Präsidentin der Stiftung ikj (Integration von Kindern und Jugendlichen), übergeben. Ikj ist ein modernes innovatives Sozialunternehmen, das sich für die psychosoziale Integration von Kindern und Jugendlichen einsetzt. In den Sozialpädagogischen Gemeinschaften Baden, Wohlen und Muri leben je acht Kinder und Jugendliche beiderlei Geschlechts. Sie besuchen an oder von den Standortgemeinden aus die Angebote der öffentlichen Schulen des Kanton Aargau. Die Erziehung, Bildung und Sozialisation der Kinder und Jugendlichen wird pro Gemeinschaft von einem Team mit sozialpädagogischer oder sozialpsychiatrischer Ausbildung nach anerkannten fachlichen Standards sichergestellt. Für die schulische Unterstützung ist in jeder Wohngemeinschaft eine schulische Fachperson verantwortlich.
Das Cordulakonzert 2023 fand wiederum in der reformierten Kirche in Baden statt. Der 22. Oktober 2023 stand traditionsgemäss ganz im Zeichen der Sankt Cordula. Nach dem offiziellen Programm, das in diesem Jahr aufgrund der Wahlen zu einer etwas ungewohnten Zeit stattfand, verschob die Zunft im Beisein des Tambourenverein Lenzburg durch die Stadt. In der reformierten Kirche warteten bereits die zahlreichen Gäste, die den Weg an diesem sonnigen Nachmittag ans Cordulakonzert gefunden haben. Mänu, Mättu und Simu bilden zusammen die Band Mattermania und spielen und singen sich unbekümmert und frisch querbeet durch Mani Matters Nachlass. Mit viel Gestik, Gesang und einfach-genialen Requisiten erweisen die drei dem legendären Berner Troubadour die Ehre und lassen dessen bekannte und unbekanntere Perlen aufleben.
Bei spätsommerlichen Temperaturen Anfang Oktober konnte eine grosse Ernte in die Verarbeitung gebracht werden. Insgesamt 1689 kg Merlot Trauben, 300 kg Cabernet Dorsa, sowie 90 kg Cabernet Sauvignon mit durchschnittlich 93 Öchsle sorgen bereits jetzt für viel Vorfreude auf den Cuvée Rosenreben Jahrgang 2023.